Kleines Gut - große Fresse!
Der Name klingt nach Schrebergarten.
Aber was Daniel & Frederike da in Stuttgart-Uhlbach machen, hat mehr Punch als so mancher Hektarbetrieb mit Goldrandetikett.
Kleines Gut heißt: drei Hektar, Handarbeit, alte Reben, minimaler Schwefel, kein Bullshit. Dafür: Trollinger, Spätburgunder, Riesling, Chardonnay und Lemberger – Württemberg-Klassiker mit Haltung. Alles spontanvergoren, oft mit offener Maische, manchmal mit ein bisschen Maceration, nie mit Eitelkeit.
Die Weine? Reduziert, ungeschminkt, fast trotzig klar. Kein Lautsprecherstoff – eher Flaschen, die sich langsam aufmachen und dafür lang bleiben. Der „Vin de Soif“: ein Saufwein wie er im Buche steht – rot, leicht, knochentrocken, mit Kirschfrucht und Kronkorken. Der Weiße: duftig, saftig, mineralisch. Und wenn’s mal ernsthafter sein soll: Spätburgunder und Chardonnay – feiner Stoff mit Struktur und Seele.
Kleines Gut ist nichts für Blender.
Sondern für Leute, die keine Listen brauchen, um guten Wein zu erkennen. Hier geht’s nicht um Prestige, sondern um das gute Gefühl, wenn man merkt: Das hier wurde richtig gemacht.
Und genau deshalb: Jetzt bei uns. Weil wir finden, dass Haltung schmeckt.
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